Freitag, 16. Juni 2017

Präsentation der Machbarkeitsstudie "Historischer Weinbau im Rheingau" am 27. Juni 2017

Der Rheingau und sein weinhistorisches Erbe überrascht mit Chancenvielfalt


Kaum eine Kulturregion in Deutschland hat ein so reiches und vielfältiges Erbe im Weinbau wie der Rheingau. Gleichwohl fehlt ein stringenter roter Faden. Vieles ist schwer zu erreichen, verstreut oder vergessen, anderes muss dringend weiterentwickelt werden.

Der „Verein zur Förderung des Historischen Weinbaus im Rheingau“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, das historische Erbe stärker in den Fokus zu rücken und es für die Zukunft nutzbar zu machen.

Zu diesem Zweck hat der Verein eine Machbarkeitsstudie an die TH Bingen vergeben, die von der EU-Leader Region, der Flughafen-Stiftung und dem Umweltministerium des Landes Hessen gefördert wird. Die Studie soll klären, welche Aspekte sinnvoll zu fördern sind.

Denn Ansätze gibt es mehr als genug: die Erhöhung der Bio-Diversität im Weinbau durch historische Rebsorten lässt interessante Nischenprodukte für Winzer erwarten, viele Angebote wären geeignet, einen nachhaltigen Tourismus zu fördern und „Museums-Weinberge“ lassen interessante Bildungsangebote nicht nur für Laien erwarten.

Die Studie wird Mitte Juni 2017 fertiggestellt sein und auch Kenner des Rheingaus mit der Vielfalt seiner Gesamtschau überraschen. Gemeinsam mit dem Zweckverband, dem Weinbauverband und den hauptsächlichen Förderern will der Verein die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

Termin:
Dienstag, 27. Juni von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Großer Saal des Probeck’schen Hofes,
Rheinweg 30, 65375 Oestrich-Winkel.

Anmeldungen zur Teilnahme werden erbeten unter:
verein@historischer-weinbau.de